Castiglione Aldobrando

Abfahrtsort: La resina (ristorante Gitana)
Zeitaufwand: 02:50 h
Höhenunterschied: 800 m
Länge: 38.60 km
Schwierigkeitsgrad: schwierig

castiglione2Abfahrtort ist Resina. Wir folgen rechts der Ausschilderung nach Valcaprara und kurbeln uns auf einer 10 km langen, gut befahrbaren und nur an einigen Stellen ein wenig anspruchsvolleren Panoramastrecke hinauf nach Castiglione Aldobrando. Auf diesem Streckenabschnitt werden etwas weniger als 600 Höhenmeter bewältigt. Sobald das Kastell von Castiglione zu sehen ist, das sich nach der ersten richtigen Abfahrt am Horizont abzeichnet, geht es leicht bergab, bevor wir ein mit grünen Weiden überzogenes breites Joch durchqueren.

Der nun folgende Anstieg, Lo Spaccio genannt, gehört, obgleich von nur kurzer Dauer, doch zu den anspruchsvollsten unserer Tour. Es ist einer der letzten Bergabschnitte, mit dem wir den höchsten Punkt dieser Strecke erreicht haben; im Anschluss daran sind nur noch kurze Aufstiege mit minimalen Höhenunterschieden zu bewältigen.

Nachdem der Aufstieg gemeistert ist, verlassen wir kurz darauf die Hauptstraße, um scharf nach rechts abzubiegen und dem neuen Schotterweg zu folgen, bis wir auf die Höhe einer Kreuzung gelangen, wo wir uns in Richtung Monte Urbino-Gubbio halten, wobei eine kurze, aber steile Aufstiegsstrecke zu bewältigen ist, die vor einem Neubau endet. Weiter geht es über den Feldweg bis zum Kamm, wo die Streckenführung fast nicht mehr zu erkennen ist. Richtet man den Blick nach Südosten, erblickt man im Vordergrund ein von Erosionsrinnen durchzogenes Joch mit lehmigen Böden (so genannte „Badlands“) und in der Ferne einen mit Wald bewachsenen Grat: dort führt unsere Strecke entlang, zu der man gelangt, indem man den von den landwirtschaftlichen Maschinen und Geländefahrzeugen auf dem Weideland hinterlassenen Reifenspuren folgt.

Nachdem wir einige Einzäunungen hinter uns gelassen haben, gelangen wir zu einer Kreuzung, wo es bergab in Richtung Valmarcola, unserem nächsten Ziel, geht. Von dort geht es über weitere Durchgangspunkte bis zur Kreuzung mit der bergab nach S. Cristina – Morleschio führenden Asphaltstraße, und anschließend, nach einem kurzen Abschnitt über die Hauptstraße, zu einer schön gelegenen Schotterstraße, die in das Tal des Wildbaches Ventia hinab führt. Nachdem wir den Strom hinter uns gelassen haben, geht es weiter auf dem Feldweg in Richtung Abtei von Montelabate. An einem bestimmten Punkt schlagen wir die Via dei Cocci ein, die durch ausgedehnte Olivenhaine hinab zur Staatsstraße und damit zu unserem Ausgangspunkt zurückführt.