Der Rundkurs von Monte Tezio

Abfahrtsort: Colle Umberto (bivio per M.te Tezio)
Zeitaufwand: 02:20 h
Höhenunterschied: 650 m
Länge: 32.20 km
Schwierigkeitsgrad: schwierig

Der Monte Tezio ist für die Stadt Perugia seit jeher die grüne Lunge und ein wichtiger Bezugspunkt, wo man einfach nur spazieren gehen oder aber wandern, nach Spargel und Pilzen suchen, ein Picknick und vieles mehr unternehmen kann. Der am Fuße des Bergmassivs gelegene Ortsteil Colle Umberto ist der Ausgangspunkt für diesen Rundkurs.

monte-tezio-2Wir halten uns in Richtung Perugia und biegen auf die Gemeindestraße von Forcella, wo, umgeben vom Grün hochstämmiger, majestätischer Bäume, auf dem gegenüberliegenden Hügel die unverwechselbare Silhouette des Kastells von Oscano auftaucht. Wir fahren das Tal des gleichnamigen Wildbaches hinauf und gelangen nach Val Serena, wo es weiter geht in Richtung des Parks des Monte Tezio. Sobald wir die Hügel durchquert und ein grasbewachsenes Plateau hinter uns gelassen haben, geht es rechter Hand auf einem kurzen Asphaltabschnitt steil bergan bis zum Parkeingang und hinter dem Eingangstor über einen steilen Schotterweg im Schatten des Waldes weiter. Wir ignorieren den Forstweg zur Linken, der zu den Wiesen des Gipfels führt, und fahren geradeaus weiter, entlang an einem Wildgehege. Hier ständig zu Gast ist eine Wölfin, die durch den jahrelangen „Zwangsaufenthalt”im Gehege ganz betrübt geworden ist.

Wir setzen unsere Fahrt fort bis zum Belvedere, einem natürlichen Aussichtspunkt, der den Blick auf die wunderschöne Landschaft frei gibt. Von hier aus geht es weiter durch den Wald bis zum Podere Romitorio, einer alten Einsiedelei der Benediktiner aus dem 13. Jh., die in der Zwischenzeit in einen Agrotourismusbetrieb umgebaut worden ist.

Nachdem wir die Hochebene passiert haben, halten wir uns nach links, wo es über einen abschüssigen und steinigen Abschnitt hinab zu der nach Migiana di Monte Tezio führenden Straße geht. Nachdem wir den kleinen Flecken hinter uns gelassen haben, geht es weiter auf der durch den Niederwald am Osthang des Berges verlaufenden Straße, bis das Kastell von Antognolla in unserem Blickfeld erscheint (der Kern des Schlosses ist ein Bauwerk mit polygonalem Grundriss, das in späteren Epochen erweitert und um den ursprünglichen Schutzwall herum erschaffen wurde, einstiger Sitz der Benediktiner, mit großer Wahrscheinlichkeit aus dem 11. Jh.).

Nachdem wir die aus Richtung Pierantonio kommende asphaltierte Straße gekreuzt haben, geht unsere Fahrt zunächst leicht aufwärts weiter nach San Giovanni del Pantano und anschließend, indem wir auf der Höhe der Kreuzung nochmals links abbiegen, weiter bergauf in Richtung Pieve Petroia, wobei wir uns stets auf der Hauptstraße halten, die nach dem ersten Asphaltabschnitt in Schotter und dann wieder in Asphalt übergeht. Nachdem wir den kleinen Ort, der von nur einer Familie bewohnt wird, hinter uns gelassen haben, geht es bergab zum Ortsteil von Maestrello. Hier ein weiteres Mal nach links abbiegen, und nach kurzer Zeit ist schließlich Colle Umberto erreicht.