Pian di Nese – Monte Acuto

Abfahrtsort: Pian di Nese
Zeitaufwand: 02:50 h
Länge: 11.26 km
Schwierigkeitsgrad: mittel

Ausgangspunkt ist die Ebene Pian di Nese, die von San Giovanni del Pantano bzw. Umbertide aus erreichbar ist. Wir machen uns an den Aufstieg, der uns durch ein verödetes landwirtschaftliches Gebiet führt, in dem hauptsächlich Ginster, Zistrosen und Wacholder wachsen. An einigen Stellen macht das Gebüsch kleinen Forstabschnitten Platz. Die Hügellandschaft ist durchweg sehr ansprechend und stimmungsvoll und findet ihren Höhepunkt im Anblick des Gipfels des Monte Acuto vor uns, der Nordflanke des Monte Tezio in unserem Rücken und der Cresta della Fornace und dem Colle Campana zu unserer Linken.

Der lose und steinige Weg führt uns zu einem Feldweg. Hier nach rechts in Richtung Umbertide auf die gerade verlaufende Straße einbiegen. Diese führt zunächst durch ein Waldgebiet und dann zu einer natürlichen Terrasse in der Ortschaft Galera, wo man auf einige hübsche Bauernhäuser trifft, die auf eine ausgesprochen malerische Landschaft blicken: vor unseren Augen taucht die Landebene des Tibers um Umbertide auf, außerdem die Anhöhen des Umlandes und in der Ferne die Berge des Apennins. Wir halten uns jetzt links auf einem Erdweg, der auf halber Höhe den Osthang des Monte Acuto teilt. Von Zeit zu Zeit begegnen uns ansprechend restaurierte Häuser.

Es geht weiter bis zur Siedlung von Montacuto, wo wir der Ausschilderung eines Weges folgen, der bergauf in einen dichten Wald von Eichen, Hainbuchen, Manna-Eschen und Steineichen vordringt. Auf diesem Streckenabschnitt ist gut auf die Wegmarkierung zu achten und dem Hauptweg zu folgen, der an einigen Stellen kaum erkennbar und nur angedeutet ist. Wir kommen in einer Lichtung heraus, wo einige Felssteine das Vorhandensein einer alten Befestigungsanlage bezeugen. Es empfiehlt sich eine kurze Rast vor dem steilen Endstück der Strecke, die uns zunächst durch einen Pinienhain und anschließend über die Gipfelwiesen zum Kreuz des Monte Acuto führt. In der Nähe des Gipfels begegnen uns Viehweiden und wir erreichen schließlich den Aussichtspunkt, der uns einen Rundumblick über halb Umbrien bietet, wobei der Blick auf den Apennin ganz besonders eindrucksvoll ist. Es geht wieder bergab, und zwar auf dem Perugino-Hang, einem steinigen, gewundenen und sonnenbeschienenen Weg, der uns zurück zum Ausgangspunkt bringt. Der letzte Abschnitt ist derjenige, den wir bereits auf unserem Hinweg benutzt haben. Diese Route erstreckt sich über eine Länge von 11,26 km.